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Wer
wir sind? Unsere Ziele
Der
Arbeitskreis kritischer Strafvollzug (AkS) ist ein Verein,
der sich aktiv und effektiv für eine Reformpolitik
im Strafvollzug einsetzt, beispielsweise durch:
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kritische
Beobachtung der Institution Strafvollzug |
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Dokumentation
von Eingriffen in die Rechte der |
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Gefangenen
(auch in Einzelfällen) |
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Herstellung
von Öffentlichkeit |
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Austausch
von Informationen (auch solcher, die der |
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Öffentlichkeit
vorenthalten werden) |
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Diskussion
von Problemlagen der Bediensteten |
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Auseinandersetzung
mit Regierung, Parteien, |
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PolitikerInnen |
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Förderung
kultureller Aktivitäten im Knast |
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Beratung
von Gefangenen |
Diese
Problematik berührt verschiedene Einzelpersonen,
Bevölkerungs- und Berufsgruppen, die sich im AkS
organisieren:
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am
Strafprozess beteiligte JuristInnen (RichterInnen,
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StaatsanwältInnen,
RechtsanwältInnen etc.) |
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Strafvollzugsbedienstete |
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Gefangene |
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Angehörige |
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Knastgruppen
und -initiativen |
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PolitikerInnen |
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WissenschaftlerInnen |
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PädagogInnen |
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KünstlerInnen |
Viele
von ihnen fühlen sich zunehmend ohnmächtig
gegenüber der Macht des Justizapparats. Von den
reformerischen Tendenzen der Strafvollzugspolitik in
den 70er Jahren ist heute nur noch wenig zu spüren.
Gerade in den letzten Jahren beobachten wir, daß
die wenigen Reformen, die mit der Einführung des
Strafvollzugs-gesetzes verbunden waren, nach und nach
wieder zurückgenommen werden. Allenthalben findet
eine deutliche Kehrtwende in Richtung eines reinen Verwahr-vollzuges
statt. Das gesetzlich vorgeschriebene Vollzugsziel der
Resozialisierung rückt in immer verschwommenere
Ferne.
Wir stehen in engem Kontakt mit den Betroffenen, nämlich
Gefangenen, von denen wir täglich Briefe erhalten.
Auf dieser Basis setzen wir uns für eine Humanisierung
des Strafvollzugs in Deutschland ein. Dies geschieht
vorwiegend über Öffentlichkeitsarbeit.
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